„Wie man sich bettet…“ – Welche Einstreu für meinen Hühnerstall?

Maskottchenhühnchen im Einstreu

Ruft man vor seinem inneren Auge ein Bild von einem Huhn ab, entspricht das meistens diesem hier: Ein Huhn, das emsig scharrt und pickt. Demnach ist ein blanker Stallboden für ein Huhn wüstes Land – eine Einstreu ist nicht nur wortwörtlich ihre Lebensgrundlage. Die Einstreu dient neben der Beschäftigung auch als „Versteck“ für leckere Snacks und Futter. Die Schicht aus Naturmaterialien wie Stroh, Heu, Hanf, Laub etc. spendet angenehme und wohlige Wärme sowie eine Weichheit, die die Gelenke der Hühner schont.

Auch die Begriffe Einstreu und Stallklima gehören zusammen. Denn eine Einstreu hält Stallboden, Legenest und Raumluft im Idealfall trocken und beugt schlechten Gerüchen vor, weil sie saugfähig ist und in unterschiedlichem Maße geruchshemmend wirkt. Um bei der Vielzahl der Einstreumittel für Hühnerställe mit ihren jeweiligen Vorzügen den Überblick zu behalten, stellen wir euch hier die wichtigsten vor und geben dir wertvolle Tipps zur Auswahl und Anwendung.

Welche Einstreu die richtige für dich und deine Hühner ist, ist von mehreren Faktoren abhängig (Auswahl):

  • Verhältnis Stallgröße zur Besatzdichte: Bei vielen Hühnern auf kleinem Raum sollte die Einstreu besonders saugfähig sein!
  • Kosten
  • Mit/ohne Zusätze: z. B. Eukalyptus für freie Atemwege
  • Handhabung: staubfrei, Pelletform etc.
  • Haltung: nur bio-zugelassen oder konventionell?
  • Platzfrage – Lagermöglichkeiten: Einstreu sollte grundsätzlich feuchtigkeitsgeschützt und nagersicher gelagert werden (Ausnahme: Sand)
  • Platzfrage – Entsorgung/Kompostierung:
  • Wie gut (schnell) lässt sich die Einstreu kompostieren?
  • Akzeptanz der Hühner und Größe der Tiere
  • Temperament: für flatterige Hühner besser eine Einstreu, die am Boden bleibt

Die verschiedene Einstreu im Vergleich (alphabetisch sortiert)

Deep Litter/Tiefstreu/Matratzeneinstreu

Bei der Matratzeneinstreu bleibt im Gegensatz zur Wechseleinstreu eine dauerhafte Schicht Einstreu (mit z. B. Erde, Laub, Torf, Kompost, Spänen, Häckselstroh) als Tiefstreu im Stall. Regelmäßig werden nur die festen Ausscheidungen oder besonders nasse Stellen entfernt und durch eine dünne Schicht frischer Einstreu ersetzt. Eine gut funktionierende Tiefstreu zersetzt Kot trocknet zügig wieder ab.

  • Naturnahes Klima
  • Muss selten (1 x pro Jahr) erneuert werden
  • Kann kompostiert werden
  • Gute Dämmwirkung

Mit der Matratzenstreu schafft man ein naturnahes Bodenklima, das pflegeleicht ist. Funktioniert nur bei guter Belüftung bzw. nicht zu hoher Besatzdichte.

Dinkelspelz (Dinkelspreu)

  • Angenehm würziger-sauberer Duft
  • Einfach zu verteilen
  • Leicht, keine „Mattenbildung“,
  • Kot verklumpt und kann gut entfernt werden
  • Bietet mit Riechen, Rascheln, Knistern hohen Beschäftigungswert – vor allem, wenn noch einzelne Körner in der neuen Einstreu vorhanden sind
  • Fliegt aber auch schnell/leicht in alle Tränken und Tröge
  • Höchstens mittlere Saugfähigkeit

Gute Stalleinstreu z. B. auch in Kombination mit Spänen oder Häckselstroh wegen der Saugfähigkeit.

Ideal für Legenester: Die Eier versinken darin und bleiben sauber.

Häckselstroh/Strohmehl

Die Strohhäcksel werden z. B. aus Gerste, Raps, Roggen und Weizen gewonnen. Halmlänge bis etwa 5 cm. Strohmehl hat eine Körnung bis etwa 0,5 cm.

  • Gehäckseltes Stroh hat höhere Saugkraft als ganze Strohhalme
  • Bindet Gerüche besser
  • Staubarm
  • Leicht einzustreuen und zu verteilen
  • Im Sack gut lagerfähig
  • Bei etwas längeren Stücken bessere „Bodenhaftung“

Stroh in der handlicheren Form mit verbesserten Eigenschaften. Halme sind gespalten und bieten keinen Schlupf für Ungeziefer.

Hanfeinstreu

  • Sehr gute Saugfähigkeit und Feuchtigkeitsbindung
  • Riecht gut, sehr gute Geruchsbindung
  • Fliegt wenig, bleibt gut am Boden (schwerer als Strohhäcksel/ Strohmehl)
  • Höherer Preis, hält dafür aber länger
  • Kompostierbar
  • Dämmende Wirkung

Unsere Einstreu-Empfehlung, für Sommer & Winter:

Hanfeinstreu* mit Eukalyptus

Eukalyptus kann leicht antibakteriell & abschreckend gegen Ungeziefer sowie wohltuend auf Atemwege wirken

Heu

  • Angenehmer Geruch
  • Relativ günstig, kann ggf. aus dem eigenen Rasenschnitt selbst hergestellt werden
  • Wirkt dämmend,
  • Nicht sehr saugfähig, klebt schnell zusammen, staubig
  • Besser kompostierbar als Langstroh
  • Heu schimmelt feucht besonders schnell

Günstige Einstreu als angenehme und wohlriechende Beigabe für das Legenest. Als Einstreuergänzung im Sommer ist getrockneter Rasenschnitt prima – es dürfen aber keine giftigen Pflanzenteile enthalten sein.

Langstroh

  • Bleibt gut am Boden
  • Günstig
  • Gute dämmende Wirkung
  • Bildet schnell Klumpen/Matten, hoher Einstreubedarf
  • Schlechte bis mittlere Feuchtigkeitsbindung („ideale“ Versteckmöglichkeiten für Milben)
  • Nicht geeignet für Küken wegen scharfer Kanten und zu grober Struktur

Gute Einstreu für den Winter – vor allem in der Kombination mit anderer Einstreu wie z. B. Strohmehl.

Laub/Kompost

  • Riecht gut
  • Kompostiert gut
  • Günstig, insbesondere wenn du selbst Laubbäume hast
  • Schimmelgefahr bei Feuchtigkeit – Laub nur von ungiftigen Bäumen, Pflanzen verwenden

Günstige & dekorative Einstreualternative für den Herbst – im Mix ideal in absolut trockenen Ställen.

Unser Tipp für natürliche Milbenabwehr:
Walnussblätter als Zugabe in den Stall geben. Ganze Blätter oder grob geschreddert, vertreiben die ätherischen Öle die Milben. Kann antibakteriell und pilzhemmend wirken.

Leinhäcksel (Flachseinstreu)

  • Saugstark, sparsam im Verbrauch
  • Faserig
  • Staubt nicht
  • Angenehm riechend
  • Problemlos kompostierbar
  • Gute Geruchsbindung
  • Leicht, fliegt also auch mal schnell in Tränken und Tröge

Eine grundsolide Einstreu mit ähnlichen Eigenschaften wie Hanfhäckseln.

Miscanthus-Häcksel
(Chinaschilf, Elefantengras)

Miscanthus ist eine leistungsstarke Alternative/Abwechslung zu Hanfhäckseln. Es ist saugfähig und leicht kompostierbar.

Papierschredder/Papierhäcksel

  • Günstig, wenn es selbst hergestellt werden kann
  • Staubt wenig
  • Geringe Saugfähigkeit daher häufiger Wechsel nötig
  • Nicht (in großen Mengen) kompostierbar
  • Versehentlich verzehrt, kann es zu Verklumpung in Kropf und Magen führen

Gute Möglichkeit, um (unbehandelte) Papierschredder zu recycleln. Im Einstreu-Mix und maßvoll verwendet durchaus geeignet.

Pellets

Ob aus Holz, Stroh oder anderer Zutat: Alle Pellets haben gemeinsam, dass die Basis zerkleinert, getrocknet, mehr oder weniger entstaubt und gepresst wurde.

  • Besonders saugfähig
  • Keimfrei
  • Gut und platzsparend lagerbar
  • Schnell kompostierend

Perfekt konfektionierte Einstreu, größere Pellets erst nach dem Kükenalter. Je nach Vermahlgrad und Pelletgröße teilweise harte Kanten oder bei Holz auch kleine Splitter.

Besser ist Strohgranulat aus zerkleinerten Strohpellets.

Quell-Einstreu-Pellets

Vor der Verwendung werden die Pellets mit warmem Wasser übergossen. Und schon verdoppelt sich ihr Volumen und fertig ist die Einstreu.

  • Einfach in der Handhabung
  • Platzsparend
  • Leicht zu transportieren

Optimal bei wenig Lagerplatz. Unangefeuchtet ist es zu hart – angefeuchtet ist der Stall auch erstmal feucht.

Rindenmulch

  • Die günstigen Säcke vom Baumarkt etc. beherbergen oft unerwünschte „Mieter“ wie Schimmelpilze etc.

Fürs „Waldfeeling“: Kann z. B. flächenweise im Außengehege verteilt werden.

Sägespäne/Hobelspäne

  • Günstig (u. U. kostenlos vom Schreiner)
  • Angenehmer Geruch
  • Saugstark
  • Bildet kleine Klumpen für leichtes Ausmisten
  • Mittlere Geruchsbindung
  • Leicht, komprimiert gut lagerbar
  • Staubt stark, wenn nicht entstaubt
  • Eher schlecht kompostierbar
  • Schimmelanfällig
  • Wie bei allen feinen Einstreuen kann (hier: der Anteil an Sägemehl in den Sägespänen) es gepickt werden und zu Verdauungsbeschwerden und Verklumpungen in Kropf und Muskelmagen führen

Unbehandelt ein immer noch empfehlenswerter Klassiker für den Hühnerstall – vor allem im Winter wegen seiner Dämmeigenschaft. Kostengünstig und leicht zu handhaben.

Sand

  • Ermöglicht jederzeit Sandbaden und Gefiederpflege
  • Staubt nicht
  • lässt sich leicht verteilen
  • Verklumpt gut für ein einfaches Misten
  • Milben- und Läuse-unfreundlich (bietet keine Verstecke)
  • Relativ schwer und nicht besonders saugfähig
  • Keine Dämmwirkung
  • Kalter Untergrund

Kühlend und angenehm im Sommer oder ganzjährig im Mix mit anderen Einstreumaterialien.

Strohgranulat

  • Aus zerkleinerten Strohpellets
  • Besonders saugfähig und geruchsbindend
  • Sehr kompakt mit geringem Platzbedarf
  • Staubt etwas, saugt aber sehr gut (muss nicht angefeuchtet werden)
  • In Bio-Qualität vollständig kompostierbar

Sehr gute Einstreu, besonders für das Kotbrett oder zum Mischen mit Häckseln oder Langstroh. Bei wenig Lagerkapazitäten.

Torf

  • Sehr saugfähig
  • Bindet Gerüche und Schadstoffe
  • Hemmt Wachstum und Verbreitung von Bakterien
  • Gute Dämmeigenschaften

Einstreu mit vielen Vorzügen, ABER ökologisch nicht vertretbar, da knapper Rohstoff und zerstörte Biotope durch Torfgewinnung (Moorschutz, Klimaschutz).

 

Saugfähigkeit Geruchsbindend Preis
Deep Litter + + +
Dinkelspelz 0 + +
Häckselstroh + + +
Hanfeinstreu ++ ++
Heu + +
Langstroh +
Laub 0 + +
Leinhäcksel + +
Miscanthus-Häcksel ++ +
Papierschredder 0 +
Pellets ++ + ++
Quell-Einstreu-Pellets + + +
Rindenmulch 0
Sägespäne + + ++
Sand 0 +
Strohgranulat ++ ++ +
Torf + + 0

Tipp Einstreumix: Ein Mix aus verschiedenen Einstreu-Materialien sieht nicht nur ansprechend aus, sondern bietet nochmal mehr Abwechslung (Geruch, Haptik) für die Hühner. Bewährte „Standardmischungen“ für Einstreu sind:

Einstreubasis Hanfeinstreu:

Ganzjährig Hanfstreu* mit saisonal wechselnden Zugaben wie getrocknetem Rasenschnitt im Sommer, trockenem Laub im Herbst oder auch funktionellem Zusatz von Gesteinsmehl z. B. zur Geruchs- und Feuchtigkeitsbindung bzw. Milbenabwehr.

Einstreubasis Stroh:

Wer lieber goldiges Stroh mag, kann gut verschiedene Stroheinstreusorten wie Strohhäcksel, Strohmehl, Strohgranulat und im Winter oder bei sehr flatterigen Tieren auch mit Langstroh mixen. Der Einstreuzusatz erfüllt natürlich auch beim Strohmix seine Funktion.

Einstreu nach saisonalem Angebot

Im Sommer: getrockneten Rasenschnitt zumischen oder langes Heu für das Nest. Wegen der Milben Kieselgur oder Einstreukalk/Diabas nicht vergessen!

Im Herbst: Strohhäcksel mit trockenem, selbst im Garten geernteten Laub ergänzen. Macht nicht nur optisch was her, sondern hält vielleicht auch den ein oder anderen Käfer darin für die Hühner bereit.

Im Winter: Besonders gut saugfähig ist die Hanfstreu, die insgesamt lange hält und die Feuchtigkeit ausgezeichnet bindet. Oder ein Mix aus Langstroh und Strohhäckseln, wenn große Flächen eingestreut werden müssen, auf denen relativ wenige Hühner laufen. Weiterer Vorteil von diesem Mix: Er ist günstig, da Strohhäcksel im Mix mit Langstroh besser liegen bleiben.

Alle hochwertigen Einstreu-Produkte im Shop von eierschachteln.de findest du hier.

Wann verwende ich Einstreuzusätze?

Einstreuzusätze unterstützen die Feuchtigkeits- und Geruchsbindung sowie die Milbenbekämpfung.

  • Unser Diabas Gesteinsmehl – feuchtigkeitsbindend und milbenunfreundlich
  • Kieselgur z. B. als Zusatz für Legenester und Stallkanten
  • Badesand als Einstreu z. B. für Wachteln im Sommer geeignet
  • Hygieneeinstreu – keimabtötend, feuchtigkeitsbindend, unterbindet Ammoniakgeruch, hautfreundlich – Stichwort Fußballengesundheit bei Geflügel

Ausmisten leicht gemacht mit unseren Harken, Kotschabern und Mistschaufeln.

*Anbau des Hanfs ohne Insektizide oder Pestizide

 

Merke dir den Beitrag bei Pinterest:

Eierschachteln Onlineshop

Share
Verwendete Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

13 Kommentare zu „„Wie man sich bettet…“ – Welche Einstreu für meinen Hühnerstall?

  1. Hallo,
    welche Einstreu würden sie für Küken aus Kunstbrut empfehlen? Die fressen irgendwie alles, auch Sägespäne, weshalb ich die wieder entfernt habe.
    Danke und liebe Grüße Rosemarie

    • Hallo Rosemarie, unsere Buchenhack-Einstreu eignet sich hervorragend als naturnahe Einstreu für Küken ab dem ersten Tag. Eine feinere Einstreu sollte man erst verwenden, wenn die Küken fest im Futter sind und den Unterschied zwischen fressbar und nicht fressbar verstehen.
      Liebe Grüße Natalie vom Team eierschachteln.de

  2. Hallo liebes Team von Eierschachteln,
    wir haben seit einigen Monaten Hühner. Zwei bekamen eine Kropfverstopfung, da sie das Heu aus den Legenestern gefressen haben. Das Heu haben wir entfernt und nur noch Hanfstreu im Stall. Doch auch dies wird gefressen und der Kropf des einen Huhnes ist immer damit gefüllt, selbst morgens. Allerdings ganz weich. Welche Alternative gibt es, die im Idealfall gar nicht gepickt wird?

    Liebe Grüße Sabine

    • Hallo Sabine, sind die Hühner noch jung? normalerweise wissen Hühner was sie fressen sollen/dürfen und was nicht. Das Hanfeinstreu ist eigentlich sehr gut und wird normalerweise nicht gefressen. Wir bekommen in kürze ein paar neue Einstreu in den Shop. Diese sind auch bereits für Küken und können von der Größe her nicht gefressen werden. Vielleicht solltest du bis dahin mal auf Ursachenforschung gehen, wie alt sind die Hühner, stammen sie aus Kunstbrut? (die Glucken bringen den Küken bei was fressbar ist und was nicht) wie und was fütterst du? könnten deine Hühner einen Mangel haben oder ist ihnen vielleicht einfach nur langweilig? wie leben deine Hühner?
      Liebe Grüße Natalie

      • Hallo Natalie,

        vielen Dank für die schnelle Antwort! Unsere Hühner sind jetzt circa acht Monate alt und haben täglich Auslauf. Sie haben gut 40 qm Auslauf mit unterschiedlichem Boden. Teils Wiese (inklusive Kompost), teils Erde mit großen Bäumen und einer dichten Hecke aus Efeu und Schlingpflanzen in die sie reinlaufen. Es sind fünf Hühner. Das Problem ist nur bei einer Rasse. Den Amrocks. Die anderen Hühner sind deutsche Lachshühner und gehen weder an das Heu noch an die Einstreu. Ganztägig steht Futter und Wasser bereit neben allem, was sie so auf dem Grundstück finden. Nachts haben sie kein Futter im Stall. Sie könnten theoretisch noch mehr Auslauf haben, gehen aber gar nicht bis am die Grenze ihres jetzigen Bereichs. Vielleicht, weil es Hanglage ist und sie ein wenig klettern müssten.

        Welches Einstreu wäre denn empfehlenswert? Pellets?

        Liebe Grüße Sabine

        • Stichwort Cadmium!
          Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass Rindenmulch keine gute Idee im Hühnerstall ist. Bei all meinen Zuchtstämmen, die in Volierenhaltung auf Rindenmulch untergebracht waren, hatte ich unverhältnismäßig viele abgestorbene Embryonen bei der Brut. Bei einigen Stämmen, die identisch untergebracht waren, aber auf Stroh, trat dies nicht auf. Brutfehler, Inzucht oder schlechte Versorgung der Elterntiere konnte ich ausschließen. Meine Recherchen zum Thema Rindenmulch ergaben dann, dass vor allem aus Nadelholz gewonnener Mulch (bei mir der Fall) eine Belastung mit dem Schwermetall Cadmium haben kann. Dies ist ein starkes Zellgift, welches in der aufgenommenen Menge vielleicht noch nicht das Huhn selbst schädigt aber eben einen heranwachsenden Keim.

          • Hallo Kai-Michael, die günstigen Säcke vom Baumarkt etc. beherbergen oft unerwünschte „Mieter“ wie Schimmelpilze etc., die schädlich für Hühner sind. wir empfehlen für den Stall oder Volieren Buchenhack Einstreu. https://www.eierschachteln.de/buchenhack-
            Liebe Grüße Natalie vom Team eierschachteln.de

    • Hallo Artur,
      leider bekommst du diese Einstreu nicht bei uns. Allerdings können wir dir unsere Hanfeinstreu mit Eukalyptus empfehlen. Alle unsere Kunden schwärmen von ihr.
      Viele Liebe Grüße
      Nele aus dem Team von eierschachteln.de

    • Hallo Inge,
      ja, wie in unserem Tipp beschrieben eigenen sich Walnussblätter ebenfalls zur Einstreu. Super Plus: die ätherischen Öle in den Blättern vertreiben Milben und können gleichzeitig anti-bakteriell und pilzhemmend wirken.
      Viele Grüße
      Melissa aus dem Team von eierschachteln.de

  3. Halte meine Hühner schon seit vielen Jahren auf Tiefstreu und kann nur sagen, dass dies die arbeitssparendste Methode ist und obendrein fast geruchsfrei. Ich benutze dabei verschiedene Materialien von Stroh bis Hobelspäne, auch gehäckseltes Holz , Farn und Brennesselschnitt aus dem eigenen Garten. Als Hühnerstall fungiert ein altes Gewächshaus.
    In dem daneben liegenden größeren Gewächshaus wachsen im Sommer Tomaten, im Winter ist es die ideale Scharrfläche. Im Frühjahr ist das Gewächshaus gut mit Nährstoffen versorgt für die nächste Tomatenernte.
    Ich habe auch das Impfen der Streu, z.B. mit Eokomit versucht. Insgesamt sind meine Hühner gesund und die Arbeit hält sich in Grenzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*