Rachitis
Rachitis ist eine Erkrankung, die bei Hühnern auftreten kann und für Geflügelzüchter ein wichtiges Thema ist. Die Erkrankung wird durch einen Mangel an Kalzium und Vitamin D verursacht, der dazu führt, dass die Knochen der Tiere nicht richtig mineralisiert werden. Dies kann schnell durch eine einseitige Ernährung auftreten, wodurch ein Vitamin- & Nährstoffmangel entsteht.
Meist sind Jungtiere betroffen, denn diese benötigen eine ausgewogene und reichhaltige Ernährung, für das Wachstum. Ihre Knochen bilden sich durch die Einlagerung von Kalzium in das Knochengewebe. Wenn das Küken zu wenig Kalzium bekommt, versucht der Körper sich das Kalzium aus den Knochen zu ziehen, wodurch die Knochen weich und demineralisiert werden.
Außerdem kann auch eine Schilddrüsen- oder Nierenerkrankung eine Rachitis auslösen.
Rachitis kann verschiedene Probleme für das Tier verursachen und stellt auch eine Herausforderung für den Halter dar.
Die Symptome von Rachitis bei Hühnern sind vielfältig. Betroffene Tiere haben oft geschwollene Gelenke, zeigen eine schlechte Körperhaltung und haben oft Probleme beim Gehen. Auch die Flügel können schwach und schlaff wirken, da die Knochen nicht ausreichend mineralisiert sind. Durch die Fehlstellung der Flügel und Hintergliedmaßen, kann es auch zu einer Lähmung des Huhns führen. Es kann auch zu einer Verformung der Wirbelsäule und der Röhrenknochen kommen. Ebenso kann sich auch ein weicher Schnabel und weiche Krallen entwickeln. Wenn die Erkrankung nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird, kann sie zu schweren Behinderungen und sogar im äußersten Fall zum Einschläfern führen.
Für dich als Geflügelhalter ist es wichtig, frühzeitig zu erkennen, ob dein Huhn von Rachitis betroffen ist. Dies kann durch eine sorgfältige Beobachtung deines Geflügels geschehen.
Es gibt verschiedene Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um das Auftreten von Rachitis bei deinen Hühnern zu reduzieren. Dazu gehört die Verwendung von Futtermitteln, die reich an Vitamin D und Kalzium sind. Auch eine sorgfältige Beleuchtung der Ställe kann dazu beitragen, dass die Tiere ausreichend Vitamin D produzieren können. Bei bereits betroffenen Tieren kann eine Behandlung durch Futterumstellung mit zusätzlichen Zufuhren von Vitamin D und Kalzium helfen, die Symptome zu lindern und die Knochen zu stärken.
Bei deinen Küken solltest du am besten bei der Aufzucht darauf achten, dass sie gemeinsam in eine Nestbox gelegt werden, damit sie eng beisammen sind, womit du ihrer unausgehärteten Knochen schonst. Denn gerade bei der Handaufzucht ist es öfter der Fall, dass Küken isoliert werden. Somit kommt es nicht zu einer schnellen, reflexartigen Suche der Küken nach ihren Geschwistern.
Insgesamt ist Rachitis bei Hühnern ein ernstes Thema für Züchter. Es ist wichtig, frühzeitig zu erkennen, ob ein Tier betroffen ist, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Durch eine sorgfältige Fütterung und Beleuchtung kann das Auftreten der Erkrankung reduziert werden.
Fragen über Fragen? Eileen bringt’s auf den Punkt!
Was verursacht Rachitis bei Hühnern?
- Rachitis wird durch einen Mangel an Kalzium und Vitamin D verursacht, was zu einer schlechten Knochenmineralisierung führt.
Welche Symptome zeigen Hühner mit Rachitis?
- Betroffene Hühner haben geschwollene Gelenke, eine schlechte Körperhaltung, Probleme beim Gehen und schwache Flügel.
Wie kann man Rachitis bei Hühnern vorbeugen?
- Durch eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D sowie eine gute Beleuchtung, die die Vitamin D-Produktion unterstützt.
Wie wird Rachitis bei Hühnern behandelt?
- Die Behandlung erfolgt durch Futterumstellung und zusätzliche Zufuhren von Vitamin D und Kalzium, um die Knochen zu stärken.





Schreibe einen Kommentar